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Bildung, eine gute Ausbildung, eine die Existenz sichernde Beschäftigung, eine berufliche Perspektive sind bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Neben einigen anderen gewichtigen Faktoren sind sie jedoch essentiell für ein selbstbestimmtes und geglücktes Leben.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – die meisten zwischen 14 und 16 alleine in Österreich ankommend –, haben es diesbezüglich nicht eben leicht. In einem Alter, in dem Ausbildung ein zentrales Thema ist, müssen sie erst Schritt für Schritt in unserem Bildungssystem Fuß fassen: die neue Sprache lernen, den Pflichtschulabschluss nachmachen, sich in der neuen Umgebung orientieren und zurechtfinden, Kontakte und Beziehungen aufbauen und anderes mehr.
lobby.16 setzt sich für das Recht unbegleiteter junger Flüchtlinge auf Bildung und Ausbildung ein. Wir wollen dazu beitragen, dass sie gemäß ihren Fähigkeiten und Begabungen gefördert werden und ihren ausbildungs- und berufsbezogenen Weg finden.
Es sind in erster Linie zwei starke Partner, die uns dabei engagiert zur Seite stehen: Zahlreiche Unternehmen und ein stetig wachsender Ehrenamtlichen-Pool. Erstere unterstützen die Jugendlichen mit Praktika, Schnuppertagen, Volontariaten, Lehrstellen und Kursen, zweitere mit individueller Nachhilfe und Mentoring.
Mit einem breit aufgestellten Unternehmensnetzwerk und anderen Partnern unterschiedlicher bildungsbezogener Richtungen investieren wir in Projekte zur Bildungsförderung dieser jungen Menschen.
Unser Motto
Mit Bildung zu besseren Chancen am Arbeitsmarkt und besserer Bewältigung des Alltags
Unsere Zielgruppe
Minderjährige und junge erwachsene Flüchtlinge bis 24 Jahre, die ohne Eltern bzw. sonstige vertraute Bezugspersonen in Österreich sind – ungeachtet ihres Status (wir unterstützen Asylwerber, subsidiär Schutzberechtigte und asylberechtigte Flüchtlinge).

